00:00:01: Hallo liebe Zuhörerinnen und Zuhöhrer, da sind wir wieder mit einer neuen Folge.
00:00:22: Jens hallo!
00:00:23: Ja, hallo Axel, moin moin, grüß Gott in die Runde heute Axel mit einem sehr spannenden Gast
00:00:30: Ein super, superspannenden Gast und zwar haben wir heute als Gast Herrn Professor Carsten Kahlberg.
00:00:37: Hallo Herr Kahlberg!
00:00:38: Grüße Sie bei uns im Podcast.
00:00:39: Ja, hallo und vielen Dank für die Einladung.
00:00:43: Vielen dank dass sie da sind und für euch da draußen liebe Zuhörerinnen und Zuhöre würde ich den Herrn Kahl berg mal ganz kurz vorstellen.
00:00:51: er hat mir im Vorgespräch gesagt nicht zu viel vorstellen aber Ein, zwei Punkte die muss ich dann doch schon erwähnen und die sind auch so interessant.
00:00:59: Herr Kahlberg vielleicht können wir da auch später nochmal drüber sprechen.
00:01:03: Ich gucke hier gerade mal auf meine Aufzeichnungen.
00:01:07: Herr Carsten Kahlbeck ist Professor für Biochemie an der Biomedizinischen Fakultät oder Institut der Universität of Eastern Finland in Kobio.
00:01:20: Da sprechen wir vielleicht gleich noch einmal darüber.
00:01:21: das nämlich eine interessante erste Frage die ich dazu habe.
00:01:25: Von deuxundzwanzig bis neunzehntausendfünfundachtzig studierte der Karlberg Physik danach noch Biochemie und arbeitete unter anderem auch am Max-Planck-Institut in Göttingen an der Universität von Genf, in der Schweiz.
00:01:43: Und auch an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf.
00:01:47: Und was wirklich so interessant ist, deshalb muss ich noch ein zwei Punkte erwähnen.
00:01:52: Er hat zwischen nineteen Hundert sieben neun und neunzig habilitiert und hat dort die beste Habilitation des Jahres geschrieben in der medizinischen Fakultät der Universität Düsseldorf.
00:02:07: So!
00:02:08: Das soll es aber mit der Vorstellung gewesen sein.
00:02:10: Ich hatte eben gesagt Universität auf Eastern Finnland.
00:02:14: Herr Karlberg, jetzt nehmen wir Sie direkt mal rein!
00:02:17: Wie kommt man als deutscher Wissenschaftler nach Finnland?
00:02:22: Am Sicht ganz einfach eine Ruf im klassischen Sinne.
00:02:26: also.
00:02:26: ich habe dort eine Stelle angeboten bekommen und konnte dem nicht widerstehen.
00:02:32: Also kann es noch klein bisschen ausholen.
00:02:34: mein Thema ist Vitamin D. Und Vitamin D könntest du dich vorstellen, weil Vitamin D wird in der Haut gebildet.
00:02:42: Dazu brauchen sie Sonne.
00:02:43: In Finnland ist im Winter sehr wenig Sonne und da bringt sich über fünf Monate nicht die Möglichkeit, Vitamin D natürlich zu machen.
00:02:52: Von daher war vor ca.
00:02:53: um zwanzig Jahren als ich nach Corpio gegangen bin einfach das Thema sehr heiß gerade für die Finnen über Vitamin D Forschung zu machen.
00:03:02: mittlerweile ist es so dass die Finnens alle verstanden haben und sie eigentlich ziemlich supplementiert sind.
00:03:10: Das heißt, ich muss jetzt nicht mehr die Finnen überzeugen, Vitamin D zu nehmen – die haben es verstanden!
00:03:17: Aber es gibt noch viele andere Menschen in Polen, wo ich jetzt im Grundverteil meiner Zeit arbeite oder auch in Deutschland und im Rest von Europa, wo viele Leute doch mal nicht verstehen wollen dass sie im Winter wirklich Vitamin D nehmen sollten.
00:03:36: Das ist wohl so, also es sind sehr große Mangelgebiete noch hier und da.
00:03:41: gutes Thema.
00:03:42: Wir kommen ja vielleicht gleich noch darauf zu sprechen Und heute sprechen wir aber auch unter anderem über ein aktuelles Buch das Sie geschrieben haben und da geht es um das elegante Altern.
00:03:55: Also das ist schon sehr interessant, sondern der Begriff finde ich auf jeden Fall.
00:04:01: Und wie alt hat man denn elegant?
00:04:04: Gut, also mit elegant meine ich nicht dass sie sich gut anziehen.
00:04:08: Obwohl... Ich denke wenn jemand im Alter auf sich achtet.
00:04:13: Und damit meine ich natürlich erst in die Gesundheit, dann achtet er auch auf sein Äußeres.
00:04:19: Also von meiner Großmutter, die aus dem Rheinland stammt, hat immer das Haar schön.
00:04:24: Den Begriff kennen sie wahrscheinlich auch gut und ist nie über Fusshaus vor die Tür gegangen wenn sie nicht mehr aus dem Ei gepält war.
00:04:34: Und dieses sozusagen um eine Großmütte als Achtundneunzig ein Halb geworden, die war auch noch bis zum Ende elegant.
00:04:42: Aber elegant wirklich in dem Sinne, dass sie schon seit ich sie kenne und das ist oder gekannt habe da war sie fünftig oder achtundvierzig hat sie immer sehr auf ihre Gesundheit geachtet.
00:04:57: Und sie hatte Hochdruck nicht Hochdrucks.
00:05:01: Sie hatte hohe Cholesterin Werte Bezelmargarine, darf man das sagen.
00:05:10: Also auf jeden Fall die Margarinen, die schon damals sozusagen als Cholesterin Senke bekannt waren benutzt so noch andere Dinge vieler Fleisch verzichtet und so weiter und ist damit eben halt.
00:05:26: ich sage es nochmal.
00:05:27: Achtundneunzig und halb geworden ja?
00:05:29: Und das ist eigentlich ein zentraler Punkt wo ich jetzt schon gerade bei dem Thema bin.
00:05:34: also sie hatte einen Risikofaktor Da wäre ein Durchschnittsmensch mit einem Herzinfarkt oder einen Schlaganfall tot umgefallen im Schnitt.
00:05:45: Und sie hat es achtunddreißig Jahre länger gebracht, weil sie auf sich geachtet hat, gut anziehen aber auch vernünftig essen und ausreichend bewegen.
00:06:00: Das führt mich zu einer nächsten Frage.
00:06:04: persönlich motiviert, so ein Buch über gesundes
00:06:07: Eilen zu schreiben?
00:06:08: Ja natürlich.
00:06:08: Das hat viele Gedanken zusammengeführt die ich in Vorlesungen seit von zwanzig Jahren versuchenden Ständen näher zu bringen.
00:06:19: und ja da ist ein Buch einer Weise vielleicht noch mehr Menschen zu erreichen als nur die Studenten die ich unterrichte.
00:06:30: Sie haben gerade davon auch gesprochen Sie hatte irgendwie hohe Cholesterinwerte.
00:06:36: Hat das aber selber irgendwie in den Griff bekommen oder sich selbst auch damit auseinandergesetzt, gesundheitlich auch damit Auseinander gesetzt?
00:06:44: Heutzutage gehen die Leute zum Arzt der untersucht und sagt ja okay wir messen mal im Blut.
00:06:50: Cholestorienwerte sind so hoch und zack werden Statine verschrieben Und die leute... Also es ist meine Beobachtung Die haben gar keine gar keine Ahnung, sagen wir mal in Anführungszeichen von Ihrem Körper.
00:07:05: Beschäftigen sich auch zu wenig mit Ihrem Organismus wie er auf verschiedene Sachen reagiert und sind einfach noch dem Arzt so ein bisschen hörig und sagen ja okay wenn der sagt dann wird er schon recht haben.
00:07:17: nehm ich die Statine mal ganz unreflekt.
00:07:20: Genau das ist Im Englischen sagt man Health Literacy.
00:07:25: Es gibt einen guten deutschen Begriff für, wie Sie es eben beschrieben haben über seinen Körper ausreichend Bescheid zu wissen.
00:07:33: und das ist etwas was ich mit dem Buch und nicht nur mit einem Buch sondern auch mit vielen anderen Büchern, Vorträgen und natürlich auch in den Vorlesungen Versuche rüberzubringen.
00:07:45: Versteht euren Körper ausreichend, dass ihr wisst was ihr tun müsst und das ja wenigstens für die Standarddinge eigentlich gar kein Arzt braucht Und auch einschätzen können wenn man ihnen was auch immer für Literatur etwas liest.
00:08:00: Das wäre gut, das wäre schlecht einschätzen zu können.
00:08:03: Ist das jetzt vernünftig oder nicht?
00:08:06: Woran liegt es Ihre Meinung denn nach Dass das immer noch zu wenig eigentlich von den Menschen, von Patienten praktiziert wird.
00:08:16: Denn das Wissen ist ja da.
00:08:18: also wenn man so ins Internet guckt Da kann man sicher über alles Mögliche informieren Über seinen Körper, über den Aufbau Muskeln Gelenke Man kann sich über die inneren Organe Informieren bis zum geht nicht mehr und auch über Supplemente, über Vitamin D, über Cholesterin.
00:08:34: Aber trotzdem sind viele Leute Unaufgeklärt, unreflektiert.
00:08:40: Haben keine Selbstfürsorge?
00:08:42: Ich weiß nicht wie ich es nennen soll.
00:08:43: Ja, ich
00:08:43: meine... Wie sollen wir sagen?
00:08:45: Es gibt, ich weiß nicht was die Statistik in Deutschland Drittel der Leute rauchen.
00:08:50: Jede da raucht sollte sich klar sein darüber dass er sich nichts Gutes tut.
00:08:56: Und das gibt es sicherlich viele, viele Gründe.
00:08:59: Aber ein Grund ist sicherlich dass die Leute zum Rauchen gekommen sind im jungen Alter wo sie noch nicht so selbst reflektiert waren und dachten das schadet mir nicht.
00:09:12: Dann kommen sie nicht mehr davon weg ja?
00:09:15: Das ist eben traurig!
00:09:18: Das tut mir leid, um jedes einzelne Jahr was die Leute verlieren.
00:09:24: Und es ist ja nicht nur dass sie früher sterben sondern die Zeit des anführlichen Leidens.
00:09:30: Also die Gesundheitsspanne dieser Menschen ist eben kürzer und dann entsprechend längere Zeit leiden Sie unter Raucherrusten, unter Schwäche oder was auch immer alles da zusammenkommt.
00:09:45: Ja, also Schwäche sehen wir es gerade schon angesprochen.
00:09:49: In Ihrem Buch stellen Sie zum Teil oder stellen sie das Immunsystem in das Zentrum des Alterns und ich habe so das Gefühl dass dieser Zusammenhang ganz oft unterschätzt wird.
00:10:03: man tut einfach zu wenig für sein Immunystem
00:10:05: ja oder man versteht nicht wie wichtig das Immunsystem ist.
00:10:09: Also ich nehme mal ein Beispiel.
00:10:11: In unserem Körper entsteht jeden Tag Tausende von Zellen, die entarten dadurch dass wir durch Kosmischer Strahlung durch strahlt werden.
00:10:23: Das kann man gar nicht abschirmen.
00:10:25: Das heißt, das passiert aber wir haben Reparatursysteme zum einen die die DNA wieder reparieren oder wenn Zellen dann entarten dass es Zellen des Immunsystems gibt, die das rechtzeitig entdecken und diese zellen dann eliminieren wirklich Töten.
00:10:40: Es sind Killerzellen Und solange diese Zellen vernünftig ihren Job machen und auch die zählen sich vernünftigen Körper wegen.
00:10:48: Also ein ganz, ganz simpler Grundsicht zu bewegen ist den Kreislauf ausreichend in Gang zu bringen um einmal die ganzen Zellen durch den Körper zu spülen dass die überall hinkommen wo vielleicht ein paar entartete Zellen sitzen.
00:11:02: Das ist schon mal ein ganz wichtiger Grund sich ausreichender zu bewegten um einfach das Immunsystem damit zubewegen.
00:11:12: Von diesen Immunzellen gibt es viele Typen, aber eine Typer heißt T-Zellen.
00:11:19: Die entstehen im Thymus und der Sitz unter dem Brustbein ist ein relativ kleines Organ was schon in der Zeit der Pubertät leider schrumpft und dann eben deutlich weniger T- Zellen produziert.
00:11:35: Und das ist eigentlich das erste Organ in unserem Körper, was wirklich alt wird.
00:11:41: Da werden also weniger T-Zellen produziert und das sind eben diese Zellen die die entarteten Zellen aufspüren und eliminieren können.
00:11:55: Und wenn es weniger davon gibt und je schneller sozusagen die Zahl dieser T-Zellen, dieser potenten T- Zellen abnimmt umso weniger haben wir diesen Schutz.
00:12:05: Und darum, wenn man jetzt die Statistik nimmt fast jeder Zweite bekommt in seinem Leben eine Diagnose Krebs was natürlich vieler Wahnsinnig durcheinander bringt.
00:12:16: das heißt noch nage nicht dass man daran stirbt aber leider sterben ungefähr Einer von zwei, die diese Diagnose bekommen werden leider daran verstärben.
00:12:30: Das heißt aber auf der anderen Seite, fünfzig Prozent der Bevölkerung, nehmen wir das mal positiv, bekommt nie durch das ganze Leben eine Krebsdiagnose.
00:12:38: Da funktioniert das Immunsystem, funktioniert die Aufspürung dieser entarteten Zellen effizient genug so dass es nie zu einer Komplikation bekommt.
00:12:51: Das bedeutet eigentlich, diejenigen, die bis zu ihrem Lebensende ein kompetentes Immunsystem besitzen bekommen noch keinen Krebs.
00:13:02: Da schließt sich ja so'n bisschen die Frage an ist das jetzt reines Schicksal oder haben wir das Schicksale sozusagen zum großen Prozentsatz in der eigenen Hand und können diese Funktionalität unseres Immunystems zumindest so unterstützen dass wir trotz einer gewissen Alterung des Immun-Systemes dennoch, wie Sie gerade Ihre Großmutter erwähnt haben eben auch mit neunzig und über neunzig sieben Jahre Menschen die weit über hundert werden wo es halt immer noch ausreichend funktioniert.
00:13:32: Gut das ist fast eine rhetorische Frage weil natürlich natürlich haben wir es in einer eigenen Hand.
00:13:39: ja.
00:13:39: und wenn ich jetzt aber ein Thema über leite was ich auch sehr lange schon bearbeite dass die Epikgenetik.
00:13:47: also wenn Sie mal kurz ich habe da so eine Formel des Lebens Das klingt jetzt noch viel.
00:13:53: Aber wenn Sie sich vorstellen, von was hängt Ihr Leben ab?
00:13:57: Von Ihren Genen oder wie die Gene verpackt werden?
00:14:01: und letzteres ist die Epigenetik.
00:14:04: Und die Epygenetik hängt von der Umgebung von dem, was wir ausgesetzt sind – von unserem Lebensstil in vielen anderen Dingen.
00:14:13: Und Sie kennen wahrscheinlich die Diskussion über, nehmen wir zum Beispiel Intelligenz.
00:14:18: Wenn mir jetzt behaupten würde, Intelligenz ist eine unserer Eigenschaften, während wesentlichen genetisch bestimmt.
00:14:25: Was nicht stimmt.
00:14:25: aber um mal die andere damit zu machen dann würde man ja sagen müssen es macht überhaupt keinen Sinn Kinder von wenig intelligenten Eltern zur Schule zu schicken.
00:14:36: Ist absoluter Quatsch!
00:14:38: Das steckt im Prinzip damit dahinter.
00:14:40: Also wenn wir sagen, dass nur ungefähr zwanzig Prozent unserer Eigenschaften und damit meine ich jetzt mein wegen Intelligenz aber auch die das Risiko bestimmter Erkrankungen zu bekommen, wenn nur zwanzich Prozent von unseren Genen abhängt also das was festgelegt wurden wurde bei unserer Zeugung ja?
00:15:01: Aber der Rest achtzig Prozent davon abhängen was wir erleben im Guten wie im Schlechten Und vieles von dem, was wir erleben haben wir im eigenen Hand.
00:15:11: Damit heißt es wieviel bewegen wir uns am Tag?
00:15:14: Was essen wir?
00:15:16: Wie gut schlafen wir und in welchem sozialen Netz wechseln wir?
00:15:19: Da habe ich schon die vier aus meiner Sicht wichtigsten Punkte genannt, die zu einem gesunden Alter führen und das geht darüber dass unser Epigenom von den meisten Zellen aber uns besonders auch von den Immunzellen effizient programmiert wird, so dass eben halt diese Zellen auch ins hohe Alter hinaus noch ihren Job vernünftig machen.
00:15:45: War das jetzt zu komplex?
00:15:47: Da habe ich jetzt viele Dinge in einen Topf geworfen weil eigentlich schon meine Kernaussage gemacht.
00:15:53: Also überhaupt nicht!
00:15:54: Unsere Zuhörerinnen und Zuhörer verstehen das.
00:15:57: Die hören uns ständig oder ganz, ganz oft und die kennen das Thema auch.
00:16:02: Und das haben sie sehr gut dargestellt.
00:16:04: Sie haben es nämlich gerade erwähnt – die Ernährung Bewegungen Schlaf Stress Das sind ja auch weitere Faktoren.
00:16:12: Welche Faktore werden denn Ihre Meinung nach so am meisten unterschätzt?
00:16:17: Ich denke viele Leute achten nicht auf Ihren Biorhythmus Und das heißt eben halt die Zeit, wann sie zu Bett gehen wird wild variiert oder nötig nach hinten geschoben aus verschiedenen Gründen und damit ist die Schlafhygiene nicht gut.
00:16:36: Also ich meine, jeder soll es machen wie er will.
00:16:38: Aber ich schlage vor sieben bis acht Stunden Schlaf sollten am Ende rauskommen und da die meisten ehemalige Morgens doch irgendwie sechs, sieben Uhr raus müssen.
00:16:47: heißt das man sollte spätestens um elf Uhr im Bett sein oder noch schlafen.
00:16:53: Und da muss man sich schon organisieren und nicht noch was, was ich fernsehen gucke oder andere Dinge machen, womit Leute am Abend versuchen runterzukommen.
00:17:08: Da braucht es einfach die entsprechende Organisation.
00:17:13: Das ist wieder ein Punkt des Verständnises des Biorhythmus.
00:17:17: Wie wichtig ist der Biorhythmus?
00:17:18: Auch dass die Mahlzeiten halbwegs zur gleichen Zeit einnimmt, dass man den Körper sozusagen zeitlich programmiert.
00:17:27: Dass er zu bestimmten Zeiten noch müde wird und man dann auch schnell einschläft ist meine.
00:17:34: viele Leute legen sich ins Bett und können nicht einschlafen und denken vergeudete Zeit ja.
00:17:38: das liegt aber daran dass sie wahrscheinlich in der Zeit davor eben halt nicht effizient auf ihren Biorhythmus geachtet haben.
00:17:46: Und das ist einer von vielen, vielen Punkten die man berücksichtigen könnte und sollte.
00:17:53: Sie haben eben von ihrer Großmutter gesprochen.
00:17:55: Achtundneunzig, ein halb Jahre.
00:17:58: Wir haben jetzt gerade auch so über Schlaf gesprochen.
00:18:01: Zukunft des Alterns?
00:18:03: Wenn wir uns mal die Zukunft begeben gibt es irgendwelche Grenzen?
00:18:07: oder können Forschung durch Supplemente, durch Schlaf, durch Bewegungen.
00:18:14: Unser Alter wirklich weiter weiter weiter hinaus schieben?
00:18:17: oder gibt es irgendwo so natürliche Grenzen wo sie sagen also hundertzwanzig ist so ein Maximum?
00:18:26: Ja ich meine hundert zwanzig steht sogar in der Bibel.
00:18:28: wenn Sie's mal genauer lesen ja und ich weiß nicht wie das in die Bibel gekommen ist aber ich finde dass an sehr korrektem Wert.
00:18:36: Und viele werden sagen natürlich, sie wissen warum genau hundertzwanzig in der Bibel steht.
00:18:42: Ich meine damit nur als Wissenschaftler muss man dann sagen da steht wirklich was Vernünftiges drin.
00:18:48: und ja das halte ich für die natürliche Grenze und meines Wisztes nach ist die älteste Frau, die jemals gelebt hat, hundertzweiundzwanziger Jahre alt geworden.
00:18:59: Gut, da sagt die Bibel dann auch wiederum etwas mit Leuten, die neunhundert Jahre alt geworden sind.
00:19:04: Den Teil, den kann man vielleicht... das ist nicht so genau gemessen worden oder woran es jetzt liegt.
00:19:10: Aber ja, hundertzwanzig Jahre halte ich für das Maximum und ich stelle mir das wie folgt vor.
00:19:17: Stellen Sie sich mal vor jeder hätte bei der Geburt an sich das Versprechen Ich werde hundertzwarzig Jahre alt.
00:19:23: Hundert zwanzig jahre sind, ich weiß nicht, ich habe's nicht genau ausgerechnet, vierzigtausend Tage Sagen wir mal diese Zahl.
00:19:30: Ihnen wäre bei der Geburt vierzigtausend Tage gegeben, aber wie Sie diese Tage nutzen und ob meinfähig ein stressiger Tag doppelt oder dreifach zählt wird von Ihrem Konto weggenommen.
00:19:42: Das heißt also wenn sie einen ungesunden, stressigen Alltag haben dann altern Sie quasi automatisch nach dieser Regel.
00:19:52: ich meine das ist natürlich über den Daumen geblasst es jetzt nicht absolut wissenschaftlich, nur damit man sich's vorstellen kann.
00:19:59: Sie nehmen von ihrem Konto einfach mehr runter als sie normalerweise runternehmen sollten und damit werden die Leute dann nicht hundertzwanzig das erreicht kaum einer sondern jeder macht den ein oder anderen Fehler und hat stressige Tage oder stressige Zeiten oder achtet eben halt nicht auf sich und nutzt dann eben halt.
00:20:18: ja muss vor dem konto mehr pro tag runternehmen.
00:20:22: wenn ich jetzt Gerade mal drüber nachdenken.
00:20:24: Sie haben ja gerade die Frau Calmore, hieß sie, glaube ich erwähnt...
00:20:28: John Calmay aus Aarall, ja?
00:20:31: Ja genau!
00:20:32: Ich glaube irgendwas mit einhundertsechzig Tage oder einhundzwanzig-plus-hundertsächzig Tage wenn die Überlieferung stimmen und ich habe mir einmal die Biografie durchgeschaut, durchgelesen, wenn das so stimmt was da überliefert wurde.
00:20:46: Sie wurde von ihrem Mann in das Rauchen eingeführt Zumindest stets bei Wikipedia so.
00:20:54: Sie hatte offensichtlich jeden Tag eine Zigarette geraucht, vermutlich hat sie auch ein Gläschen Rotwein getrunken und sie hat wahrscheinlich auch keinen Leistungssport betrieben.
00:21:03: Mich würde mal interessieren wie Sie das einschätzen wenn man diese Lebensstilfaktoren nebeneinander legt.
00:21:09: ja Ernährung, Biorhythmus bestimmte Nährstoffe usw.
00:21:17: Würden Sie die alle gleichrangig sehen oder gibt es Dinge die herausragend sind?
00:21:22: Das kann man ja eigentlich nicht machen.
00:21:24: Also erstmal sind wir alle Individuen und deswegen heißt das schon, dass wir aller Wahrscheinlichkeit individuell auf die verschiedenen Faktoren reagieren.
00:21:34: Es mag Leute geben, die im Wesentlichen über die Bewegung zu motivieren sind nicht nur zum Motivieren denen auch die Bewegungen besonders gut bekommt.
00:21:44: andere sind über bestimmte Nahrungsmittel am besten sozusagen langlebig andere durch den gesunden Schlaf da konkrete Prozente zu geben, ist so gut wie unmöglich.
00:21:58: Wir könnten jetzt mal ganz simpel nehmen für die vier Hauptfaktoren.
00:22:02: Das wäre Schlafgesundesessen, Bewegung und soziale Vernetzung.
00:22:09: Wenn wir jedem davon twenty-fünf Prozent geben... Dann müsste man jetzt sehen, man müsste bei jedem quasi testen.
00:22:17: Was ist für dich jetzt?
00:22:19: Bist du wirklich im Jahr oder spielen andere Dinge eine größere Rolle?
00:22:26: und ich denke das kann jeder auch für sich selber ausprobieren.
00:22:30: Womit geht es einem am besten?
00:22:32: in dem man sich viel bewegt hat Oder indem man wirklich genießt, in geselliger Runde zu sein und sozial vernetzt zu sein weiß das man auf anderer Menschen zählen kann.
00:22:46: Und eben gut vernetzt ist.
00:22:50: Das ist wirklich individuell.
00:22:54: Axel das haben wir auch schon ein paar mal besprochen.
00:22:56: ich finde es ein ganz wichtiger Punkt weil... Jeder hat ja auch eine individuelle Motivation, also Befriedigungen oder Motive die befriedigt werden müssen.
00:23:05: und bei dir Axel ist es ja eben so dass du jeden zweiten Tag laufen musst sonst wärst du schlecht gelaunt.
00:23:10: Wenn ich nicht alle zwei Tage Tennis spiele dann geht's mir genauso.
00:23:15: diese Dinge werden natürlich immer durch bestimmte Brillen auch gesehen.
00:23:19: gibt er diese Kurpenhakenstudie die kennen sie wahrscheinlich auch wo dann herausgerechnet wurde, welche Sportarten zum Beispiel möglich sind oder wie viel Lebensverlängerung sozusagen herausrechnen.
00:23:33: Da hat Tennis zum Beispiel besser abgeschnitten als Fitnesstraining.
00:23:36: was halten Sie von solchen wissenschaftlichen Analysen?
00:23:41: Es ist einmal wenn sich jetzt auf die Evidenz-Based Medicine wo sie jetzt wirklich Studien haben mit tausenden oder hunderttausend von Menschen wo man wirklich über die Statistik daran geht.
00:23:53: das ist natürlich richtige Wissenschaft, die kann man nicht und sollte man nicht weg diskutieren.
00:23:59: Und nach der letzten Studie, die ich kenne, die Anfang diesen Jahres herausgekommen ist, ist natürlich physische Aktivität sehr wichtig.
00:24:08: aber interessanterweise ist sozusagen spazieren gehen.
00:24:14: um das jetzt auf die Zeit betrachtet wie viel Zeit des Tages man damit mit verbringt ist spazierend gehen ähnlich gut als würde man joggen.
00:24:24: Es muss jetzt nicht etwas sein, was besonders anstrengend ist laut diesen Daten.
00:24:30: Sondern nur das man es macht und sich bewegt.
00:24:37: Von daher denke ich auch wieder um... Nicht jeder mag Tennis oder Joggen.
00:24:42: Man sollte es nach dem machen wo man sich mit wohl fühlt weil wenn das so wäre dass man sagt oh!
00:24:49: Jetzt muss ich ja weder diese Stunde Tennis machen Ich habe überhaupt keine Lust darauf Das hilft ja nichts.
00:24:54: Sie müssen sich darauf freuen oder dann bringt es nicht, das heißt jeder muss das finden wo er am glücklichsten mit ist und dasselbe gilt ihm halt auch letztendlich für die Ernährung und andere Dinge.
00:25:07: Es hilft ja nicht wenn man sich quasi quälen muss sondern einfach nur weiß okay das ist wirklich schlecht.
00:25:12: also wie zum Beispiel rauchen oder hier und dort mache ich jetzt meinen Kompromiss und sozusagen balanciere.
00:25:23: Ich glaube, man macht sich ja auch verrückt.
00:25:24: Sie hatten eben gesagt, Stress ist ein Faktor und wenn man immer nur liest, du darfst jetzt das nicht!
00:25:32: Das ist schlecht, das ist schlecht... Und du musst das Supplement nehmen, sonst wirst du überhaupt nicht alt.
00:25:40: Dann läuft einen Film im Kopf ab und sagt heute habe ich meine drei Supplemente vergessen.
00:25:46: Jetzt habe ich schon wieder zehn Lebenstage eingebüßt.
00:25:50: Ja also mit den Supplementen sehe kritisch, also aus meiner ganz persönlichen Sicht oder aus meiner wissenschaftlichen Sicht ist das einzige was man bei ausgewogene Ernährung natürlich vorausgesetzt wirklich supplementieren muss und dass im Winter oder wenn man nur sich innerhalb in Räumen auffällt.
00:26:12: Ist es das Vitamin D?
00:26:13: Und das kann ich klar begründen weil sie müssen bedenken der Mensch hat sich in Ostafrika entwickelt vor ungefähr zweihundert, dreihunderttausend Jahre und hat dort zweihundertausend Jahre oder so was gelebt.
00:26:25: Hat sich also an den Equator angepasst in seiner Biochemie wo ausreichend Vitamin D da war weil es permanent Sonne geschieden hat obwohl die Leute dunkle Haut hatten.
00:26:36: Da war Vitamin D überhaupt kein Thema keine Vitamin D-Mangel zu der Zeit.
00:26:41: aber dann haben die Menschen sich entschlossen ein Teil von Homo sapiens Richtung Norden zu wandern und dann letztendlich so nördlich wie Europa anzukommen.
00:26:49: Wenn Sie sich eine Karte angucken, ist wirklich Europa auch verglichen mit den USA oder Asien die Region, die am nörddlichsten liegt.
00:26:58: Das heißt im Winter kommt da am wenigsten Sonne an!
00:27:02: Und es gibt also in ganz Europa fast, ich sage immer nördlich von Malta und das ist wirklich fast ganz Europa.
00:27:09: Muss sollte man im Winter Vitamin D supplementieren?
00:27:13: und je nach Entfernung von Malter Malta vielleicht nicht, aber dann ein zwei drei bis sagen wir mal in Finnland fünf sechs Monate sollte man Vitamin D supplementieren.
00:27:26: Aber das aus dem Grund weil wir Menschen eben halt uns nicht darauf angepasst haben dass Vitamin D jetzt so ein wenig anders zu produzieren.
00:27:35: es wird immer noch in der Haut produziert.
00:27:37: Wir haben uns aber von der Quelle der Produktion weg bewegt und können es nicht anders selber machen als dass wir uns da Sonne aussetzen wegbewegt haben, ja dann müssen wir das supplementieren.
00:27:51: Alle anderen Dinge sind die Biochemie, die sich eigentlich über hunderttausend Jahre eben halt eingestellt hat und bei ausgewogene Ernährung nicht notwendig wäre.
00:28:01: es kann natürlich sein wenn sie in irgendwelchen Regionen leben, die meinen wegen Jod oder Selenarm sind die Bewegung des Mähnten ein Dortmund verschlagen hat, wo das fehlt.
00:28:13: Dann sollte man dann vielleicht auch das Jod oder Selen oder andere Dinge
00:28:17: supplementieren.".
00:28:18: Aber wie gesagt ansonsten ausgewogene Ernährung.
00:28:21: unsere Biochemie ist darauf eingestellt dass wir aus der Ernährungen das herauskommen und ich bin Biochemiker also müssen wir da schon glauben, dass das seine Relevanz hat.
00:28:35: Ich glaube Ihnen, dass aufs Wort das was Sie aber als Stichwort gerade genannt haben ist diese ausgewogene Ernährung.
00:28:43: Und ich glaube schon, dass wir auch ein Stück weit immer wegkommen von dieser ausgewogenen Ernährungen wenn man die ganzen Convenience Produkte dieses To-go Pizza to go und das aber auch nur ständig.
00:28:55: und da sind doch einige Mangelerscheinungen so aus meiner Perspektive die dabei den Menschen auftreten oder?
00:29:04: Ja, und ich denke eine Sache die unterschätzt wird oder auf die nicht richtig geachtet wird ist Salz.
00:29:11: Ich meine wir alle oder viele die meisten von uns mögen salziges Essen Und das kommt wieder evolutionär.
00:29:19: Wir sind wie eben gesagt stammen Ost-Ostafrika.
00:29:23: Dort gab es in der natürliche Umgebung sehr wenig Salz.
00:29:27: Das heißt unser Körper ist darauf ausgerichtet dass man einmal dem Salz hinterher letzen.
00:29:32: Wir haben ja auch die Möglichkeit, Salz in der Zunge zu schmecken.
00:29:36: Das hat sich natürlich entwickelt damit wir genügend Salz aufnehmen aber eben halt eigentlich in einer salzamen Umgebung.
00:29:45: jetzt sind wir in einer salsreichen umgebung und die meisten von uns haben immer noch die tendenz salz-salz-salz.
00:29:51: das ist was wir wollen und damit nehmen wir viel zuviel Salzen.
00:29:56: Wenn man jetzt dieses Salz aus der Ernährung quasi verbannt, also seit ich weiß nicht, zehn, zwanzig Jahren kommen bei mir an die Nudelnkantoffel.
00:30:05: Eine Dreis kommt kein Salz wenn ich das koche.
00:30:09: Aber in die Soße kann man jede Menge schöne Gewürze, zum Beispiel Kuchkummer oder sonst etwas tun.
00:30:16: Kreuz kümmern, Dinge, die die Soce wirklich schmackhaft machen und wo dann Dinge drin sind.
00:30:22: all diese Gewürzen kommen ja von Pflanzen das ist gesundes Zeug.
00:30:26: da sind eben halt Moleküle drin, die logisch aktiv sind Und die einfach gesund sind verglichen mit dem Salz.
00:30:33: Das einen Hochdruck.
00:30:39: Also von den einzelnen Nachungsbestandteilen, die wirklich schlecht sind statistisch betrachtet.
00:30:44: Die sozusagen jedes Jahr Millionen Todesfällen indirekt verursachen gehört Salz ganz oben mit.
00:30:53: Ich glaube, fünf bis sechs Millionen weltweiten Todesfelden von insgesamt ungefähr ich glaube sechzig Millionen Menschen sterben jedes Jahr.
00:31:01: also man kann sagen ungefähr zehn Prozent der weltweite Todes.
00:31:06: fälle kommen direkt oder indirek von einem zu hohen Salzkonsum.
00:31:11: Damit steckt natürlich, man bringt sich nicht mit Salz um.
00:31:14: Das ist klar!
00:31:15: Sondern man bekommt dann Bluthochdruck und aus Blut-Hochdruck wird dann in einen Schlaganfall oder ein Herzinfarkt.
00:31:23: Und das bringt die Leute um.
00:31:24: Sie wissen, der cardiovascular Erkrankung sind dreißig oder mehr Prozent der Bevölkerung stürbt leider darin.
00:31:33: Wie würden sie denn eine ausgewogene Ernährung überhaupt definieren?
00:31:40: Gut, da müssten Sie mal meine Bücher lesen.
00:31:42: Da habe ich es genauer aufgeführt.
00:31:44: aber es gibt ja diese Ernährungspyramide und in der Ernährung Pyramide sind natürlich die Früchte und Gemüse ganz oben und dann gehts weiter runter und Zimmigkeit unten ist dann irgendwie Fleisch oder so weiter.
00:32:02: also möglichst vegetarisch Ich mein aber nicht vegan Und möglichst viel Ballerstoffe.
00:32:11: Öle, Olivenöl liebe ich und halte ich auch für sehr vernünftig.
00:32:16: In manchen neuen Regionen dann Rapsöl wenn keine Oliwenöl zur Verfügung steht.
00:32:21: Da gibt es diese Nordic-Dyed.
00:32:22: also zum Beispiel in Finnland da gibt's keine Olievenbäume, da nehmen die Leute natürlich Rapsölen.
00:32:26: Obwohl man natürlich auch in Finnlands Oliwennöl mittlerweile kaufen kann.
00:32:30: aber die naturgemäße Neroweinfindler nie dass man da Oliwanöl benutzt hat.
00:32:36: Meditane, die ziemlich gehypt wird und die halte ich auch für ziemlich vernünftig.
00:32:43: Was eben letztendlich heißt so... Ja was weiß ich?
00:32:46: Der griechische Salat in kurz Form der Schafskees enthält, der viel Gemüse enthält aber auch ab und an ein Glas Rotwein würde ich nicht für schlecht halten wenn man es nicht übertreibt.
00:33:06: Wir waren ja eben auch beim Altern und Longivity ist in aller Munde gerade so ein Mode, so einen Hype.
00:33:14: Was sind denn für Sie aus wissenschaftlicher Sicht die spannendsten Themen rund ums Alter?
00:33:21: Gerade in Bezug auf Longivety?
00:33:23: jeder will älter werden, will so lange wie möglich leben oder auch gesund leben... was sind so die wissenschaftlich interessantesten?
00:33:32: angedeutet, es geht um das Immunsystem.
00:33:36: Ich denke, das Immunsystem ist wirklich zentral.
00:33:39: Das ist das Thema was ich versuche mit diesem Buch gesund bleiben und elegant altern rüber zu bringen dass man ausreichend das Immunsystem versteht und er versteht was für ein zentraler Motor das Immunesystem ist uns gesund zu halten in verschiedensten Weise eben halt im täglich dass man eben halt selten eine Erkältung bekommt und so weiter.
00:34:06: Ich muss zugeben, ich bin stolz darauf, dass ich für thirty-fünf Jahre gearbeitet habe um keinen einzigen Krankheitstag hatte.
00:34:14: Also es hat kein Grund gegeben das ich nicht zur Arbeit gehen konnte Ja, obwohl ich vielleicht hier und dort meine Erkältung hatte.
00:34:22: Aber mein Immunsystem scheint gut genug zu sein, dass ich da arbeitsfähig bin.
00:34:27: Okay!
00:34:28: Ich mache jetzt keine Schwerstarbeit, wesentlichen Gedankenarbeit, Lehrarbeit
00:34:33: usw.,
00:34:34: nichtsdestotrotz.
00:34:35: Ich habe es noch keinen Grund gegeben das ich mich von der Arbeit abmelden musste.
00:34:41: Immun-System?
00:34:42: Da sprechen Sie ja auch gerade eher so die Prävention an.
00:34:47: Und wenn ich auf unser Gesundheitssystem schaue, hier auch in Deutschland oder auch Europa, da kommt die Prävention doch relativ zu kurz.
00:34:58: Was muss sich denn ändern damit wir eher mehr in so ein präventives Denken reinkommen?
00:35:03: Auch in der Medizin oder auch im Lebensstil?
00:35:07: Ja nehmen Sie mal die verschiedenen Ärzte.
00:35:10: dies gibt es gibt auf der einen Seite die Kinderärzte Die sind wirklich präsentiv drauf Und auf der anderen Seite gibt es die Spezialisten, was heißt die Kardäologen und so weiter.
00:35:23: Die haben ihre Kundschaft natürlich in den Leuten... wahrscheinlich etwas verkehrt gemacht haben, sodass sie dann da mit einem Herzinfarkt ankamen und den Kardälogen brauchen.
00:35:33: Das heißt sicherlich wenn auch dieser Kardäologe den Patienten sagen jetzt hör auf zu rauchen ist was vernünftig ist
00:35:42: usw.,
00:35:43: aber dieser Mensch der einen Herzinfakt bekommen hat ihn zum Glück überlebt hat Der hätte eigentlich wahrscheinlich dreißig Jahre vor schon sein Leben ändern sollen, damit es gar nicht zu dieser ausgeprägten Atheroschlorose gekommen ist.
00:35:56: Weswegen er dann den Herzinfarkt bekommen hat?
00:36:01: Aber das ist eben nicht in dem Kopf der Leute, weil die Entwicklung dieser chronischen Erkrankungen, die letztendlich zu Herzinfarkten und Ähnlichem führen, dauernd ja wirklich Jahre.
00:36:12: Ob das jetzt so ein Krebs ist, Diabetes?
00:36:14: Ob das Cardiovascular-Probleme sind?
00:36:17: Das ist Jahrzehnte – und das merkt man nicht!
00:36:21: Und das ist den Leuten dann gewisserweise egal.
00:36:25: Es ist jetzt nicht so wie, dass sie sich stehen einer Klippe und Sie wissen nicht nach vorne gehen weil sonst fliege ich da runter und bin tot.
00:36:32: Das ist jedem klar!
00:36:34: Aber dass man sozusagen mit dem Lebensstil gewisser Weise an einer Kluppe steht nur die Klipe eben einfach nicht sieht und sagt heute kann ich doch mal ein bisschen über die Klupe springen sozusagen Das ist den meisten Leuten halt nicht bewusst, dass sie wie in dem Bild wo wir von hundertzwanzig Jahren runterzählen.
00:36:54: Dass Sie hier wieder ein paar Tage weggegeben haben durch ungesundes Lebensstil und auch wieder ein Paar Tage und dann verkürzt sich das Ganze halt leider auf mein Wegen nur sechzig Jahre.
00:37:04: Und das ist dann schade.
00:37:05: ich meine wer will mit Sechzig einen Herzenfakt oder ähnlichem sterben?
00:37:10: Keiner!
00:37:11: Aber das sind die Leute wie Sie es gerade gesagt haben.
00:37:13: Es ist den Leuten meistens nicht bewusst.
00:37:15: also Man viele denken auch, ich lebe noch weiter und irgendwann geht es halt nicht mehr weiter.
00:37:23: Und da ist jetzt auch eine Frage der sozialen Vernetzung ja?
00:37:26: Ich denke wenn Menschen einsam sind und sie von anderen Menschen nicht irgendwie getragen werden dann ist ihnen das wahrscheinlich egal und dann ist denen das vielleicht nicht so wichtig dass sie jetzt achtzig neunzig oder mehr werden weil irgendwie Es kann Netzwerk gibt.
00:37:44: Aber wenn man das Gefühl hat, man ist voll integriert und damit ist jetzt immer eine nicht wirklich greifbare Komponente der sozialen Interaktion etwas wichtig für die Motivation.
00:37:56: Wer die Motivertion hat da eben halt langlebig zu sein, der hat natürlich einfach einen anderen Antrieb als jemand dem es ab einem bestimmten Punkt quasi egal ist.
00:38:12: Sie haben eben ja erwärmen über Immunsystemen, Altern und so gesprochen.
00:38:16: Und sie haben auch über ihr eigenes Immunystem gesprochen, dass sie thirty-fünf Jahre keinen einzigen Tag hatten wo sie nicht arbeitsfähig waren.
00:38:24: Hat denn dieses Beschäftigen mit dem Immun System, Mit Ernährung, mit Lebensstil im Allgemeinen hat das Ihr Verhalten?
00:38:34: Über die Jahre irgendwie auch verändert, dass sie sagen, ich ernehm mich jetzt viel gesünder.
00:38:40: Auf jeden Fall!
00:38:40: Trinken wir noch Einglasrotwein im Quartal?
00:38:43: Nee also das mit dem Rotwein ist nicht unbedingt reduziert worden.
00:38:47: aber wenn ich ein paar Beispiele geben kann... Also vor acht Jahren habe ich mein Auto abgeschafft.
00:38:52: Ich habe seit acht Jahren Besitzer kein Auto mehr.
00:38:55: Ab und zu nutze ich ein Auto was ich dann miete oder sonst von jemandem zur Verfügung bestellt bekommen.
00:39:03: Auto, aber ich besitze vier Fahrräder.
00:39:07: Also es wird die meisten Bewegungen finden, die ein bisschen länger weiteres Wechseln finden im Fahrrad statt oder wenn's wirklich lang ist mit dem Zug oder so weiter, aber eben nicht mit einem Auto oder in der Regel nicht mit dem Auto rum.
00:39:19: Und dann habe ich seit zehn Jahren ein Hund und sie glauben gar nicht, was das ein extra Schritten pro Tag bringt.
00:39:26: Natürlich einen Hund der auch wirklich etwas einem abverlangt und nicht so einen Stubenhock hat.
00:39:31: Jetzt wird leider dieser Hund ein bisschen alt und jetzt muss ich ihn ein bisschen mehr ziehen.
00:39:35: aber ja... Das ist nichts zu unterschätzen!
00:39:40: Und also sprich, ich messe auch seit... mit meiner Uhr hier messe ich seit gut zehn Jahren eben halt meine täglichen Schritte, meinen Schlaf.
00:39:49: Ich hab mein Profil der letzten zehn Jahre weiß wie sich meine Herzrate und so weiter verändert bzw.
00:39:57: zum Glück eben nicht verändert ja?
00:40:00: Und da achte ich eben halt auf diese Parameter, diese physiologischen Parameter recht gut mit.
00:40:11: Und wenn ich mal fragen darf, die Ernährung haben Sie da irgendwelche auch so Sachen wo sie sagen, die sind für mich zentral?
00:40:20: Ich hatte es ja eben angedeutet Salz möglichst weg und Ballaststoffe möglichst rein.
00:40:28: also sprich viele Ballastoffe kein Salz.
00:40:32: und wenn sich das wiederum Evolutionär betrachte, wie ich schon sagte.
00:40:37: Zur Zeit wo wir noch in Ostafrika waren da hatten wir viele Ballerstoffe in unserer Ernährung.
00:40:43: die war im Wesentlichen pflanzlich auch wenn wir Jäger und Sammler hießen damals.
00:40:49: Wir haben mehr gesammelt als das wir gejagt haben Und hatten wenig Salz.
00:40:56: Also ich sage jetzt nicht, dass wir exakt das essen sollten was für vor hunderttausend Jahren in Ostafrika gegessen haben.
00:41:02: Aber wenn man das mal als guideline nimmt, als Richtlinie dann ja wenig Salz viel Ballaststoffe.
00:41:10: Und wenn wir jetzt so nochmal auf ihr Buch schauen Wenn es so drei Dinge gäbe Wir haben schon echt viel darüber gesprochen aber noch einmal zusammengefasst Drei dinge die sie unseren Zuhörerinnen und zuhörern mitgeben wollen würden Die sie auf jeden Fall umsetzen, um gesund und elegant zu altern.
00:41:30: Was wären das für drei Dinge?
00:41:32: Ja also das ist sicherlich die ausreichende Bewegung.
00:41:36: ja ich denke dass ist.
00:41:38: im Ende wurde eben gerade gefragt wie würde ich das ranken und ich habe gesagt twenty-fünf Prozent um fährt zu sein aber wahrscheinlich was der persönlichen sicht würde ich der bewegung mehr als fünfundzwanzig prozent geben.
00:41:50: Und dann eben halt die Ernährung, die wäre bei mir wahrscheinlich auch über twenty-fünf Prozent.
00:41:57: in diesem Ranking und da habe ich mir schon ausreichend gesagt denke ich was wie sie zusammengesetzt werden sollte.
00:42:03: Also wenig Fleisch, wenig Salz, viel Ballaststoffe ja und dann den guten Schlaf.
00:42:13: also damit also achten auf den Bio-Rhythmus
00:42:17: Habe ich vielleicht zum Abschluss noch eine persönliche Frage stellen in eine ganz bestimmte Richtung, weil sich da gerade
00:42:24: ein bisschen was
00:42:25: verändert und auch Food in den Ernährungs-Guidelines.
00:42:29: Sie haben einen Artikel geschrieben im Jahr zwei tausendfünfundzwanzig, denn ich sehr interessant finde Modulating Biological Aging with food derived Signals.
00:42:40: Ich erkläre in Seminaren immer ganz gerne die beiden Moleküle AIMPK und MTOR.
00:42:46: Ein PK steht ja für Energieverbrauch, steht für Autophagie.
00:42:52: M-Tor steht für Wachstum, Energieaufnahme und so.
00:42:56: Also wenn man diese beiden Schalter mal so ganz grob als Lichtschalter an ausbezeichnen möchte.
00:43:03: Und
00:43:04: Proteine vor allen Dingen anabole Proteine spiegeln mehr auf der M-tor Ebene wieder.
00:43:12: Jetzt haben wir zum Beispiel in den neuen US Night Regate Lines den Hinweis, dass wir mehr Eiweiß essen sollen.
00:43:19: Also eins, zwei bis eins, sechs Gramm pro Kilogramm Körpergewicht.
00:43:24: Ich glaube die deutsche gesellschaftliche Ernährung ist sich noch ein bisschen uneins, ob sie da mitzieht oder mitgeht.
00:43:31: Ich glaub das ist in der Diskussion.
00:43:34: wie würden Sie diesen Faktor abschließen bewerten?
00:43:37: Ich kann Ihnen da keine konkreten Zahlen geben.
00:43:40: Aber ich möchte das noch ein bisschen anders sehen mit dem AMPK.
00:43:44: AMPK ist, wie das AMP sagt, ein Sensor für Aninosin-Monophosphat und es ist besonders aktiv wenn Sie kein ATP haben.
00:43:55: Das heißt während des Fastings, also keine ATP gibt es gar nicht.
00:43:58: Aber wenn Sie wenig ATP haben und wogegen?
00:44:01: der M-Tor sitzt auf dem Lysosom und das Lyso-Som ist sozusagen der Magen der Zelle und da werden die Proteine verdaut und M-tor ist aktiv wenn viele Aminosäuren da sind weil Proteine verdaut worden sind.
00:44:17: so Ich denke, wir nehmen in der Regel genügend Proteine auf.
00:44:22: Ich sehe das wirklich nicht als ein Mangel an aber man sollte vielleicht die Proteine eher aus Nüssen, aus Linsen oder aus pflanzlichen Quellen nutzen als tierisches Eiweiß zu nehmen.
00:44:35: Einmal ist es ökologisch nicht gut – Sie wissen ja, die Geschichte kennen sie – Wasserverbrauch und Energieverbrauche um im tierischen Eiweiss herzustellen abgesehen davon dass dafür Tiere geschlachtet werden müssen Wogegen eben halt für die pflanzlichen Produkte bisher noch keine Beschwerden waren, dass sich die Pflanzen misshandelt fühlten.
00:44:57: Also pflantliches Protein ja aber aus den vernünftigen Quellen wo dann idealerweise auch gleich noch ein Haufen Ballerstoffe mitkommen.
00:45:09: Dann würde ich das als eine Win-win Situation ansehen viele Ballerstiffe ausreichend Protein, richtige Quelle von den Pflanzenstoffen und dann würde ich nichts gegen einen ein bisschen erhöhten Proteingehalt sagen.
00:45:26: Proteine werden in Aminosorien zerlegt, Aminosorgens sind wasserlöslich.
00:45:31: am Ende wenn sie nicht eingebaut werden durch Bodybuilding
00:45:35: usw.,
00:45:36: wären Sie letztendlich ausgeschieden.
00:45:39: das heißt also wir können uns eigentlich nicht an Proteinen vergiften.
00:45:43: Es wäre einfach nur schade, würde man jetzt einfach unnötig viel Fleisch essen.
00:45:47: Weil man meint, man muss viel Protein nehmen.
00:45:49: Das ist ökologisch nicht gut.
00:45:52: Das wäre die falsche Nachricht.
00:45:55: Was halten Sie denn von der Hypothese?
00:45:57: Dass die Langliebigkeit vielleicht auch damit zusammenhängt oder ein Faktor ist – jetzt nicht der einzige Faktор.
00:46:02: aber ein Faktor ist das wenn man sehr pflanzlich sich ernährt und mit sehr viele pflanzliche Proteine konsumiert ja auch sehr viel nicht protein-stichstoffanteil konsumiert.
00:46:14: Das heißt also letztendlich doch dann weniger Aminosäuren, als ich vielleicht über den Fleischkonsum konsumieren würde auch weniger Anabola-Aminosäure und dass das vielleicht ein Faktor ist warum ja eben Gewebe?
00:46:29: Sie haben gerade den Krebs erwähnt.
00:46:31: Ja jeder zweite Mensch wird an dem Krebs versterben.
00:46:34: Warum?
00:46:34: Nein,
00:46:35: nicht jeder Zweite stirbt!
00:46:36: Jeder zweite kriegt die Diagnose Und vielleicht jeder vierte stirbt am Krebs.
00:46:42: Aber wo das Protein herkommt, ich meine es wird in Aminosäuren zerlegt und jede Aminosöre hat mindestens eine Aminogruppe.
00:46:49: von daher ist das der Stickstoff.
00:46:51: Der letztendlich dann als Harnstoff ausgepinkelt wird und da denke ich ist das relativ egal wo sie ihre Aminosauern her kriegen.
00:47:06: nur es wäre wesentlich sinnvoller Sie von den Pflanzen zu nehmen
00:47:12: wegen dem Ballerstoffanteil.
00:47:14: Einmal das, weil es eben halt ein Teil der mehr natürlichen Nahrung ist und dann kommen nebenher andere Goodies mit dazu.
00:47:21: Wenn Sie Fleisch essen, dann sind vielleicht die Aminosäuren als solche gut aber dann kommt Kolosterin mit dabei gesättigte Fettsäuren
00:47:29: usw.,
00:47:30: also das ganze Portfolio beim Fleisch ist ungesunder als wenn sie entsprechende Menge Proteinen über Hülsenfrüchte und sonstiges zu sich nehmen.
00:47:42: Also ich denke nicht, dass die Aminosäuren das Problem sind.
00:47:46: Da würde ich niemandem sagen du sollst weniger Aminosäruren zu dir nehmen in der einen und anderen Form aber denke dir wo sie jetzt genau herkommen?
00:47:53: Und da ist es aus dem Fleisch, aus einem Steak eben wesentlich ungesünder als aus dem Blinsengericht.
00:48:01: Also im Grunde kommt's auf den Cocktail des Lebensmittels an.
00:48:05: Genau!
00:48:06: Was da noch sonst mit dabei ist.
00:48:08: Und in den Pflanzen sind ja nun wirklich abertausende verschiedenste Moleküle dabei, wo viele davon bioaktiv sind und in der Regel positiv bioaktive.
00:48:18: Wenn sie Listen machen... Was sind sozusagen positive Modulatoren des Lebens als Seuchen?
00:48:24: Dann finden sie fast nur Pflanzenprodukte.
00:48:27: Also es gibt sogar epigenetische Modulaturen, also Moleküle die entweder direkt oder über eine Umsetzung Metabolismus einen Chromatin modifizierendes Protein beeinflussen das wiederum, die das Epigenum umbaut.
00:48:44: und diese Moleküler kommen fast ausschließlich von Pflanzen.
00:48:48: Ich glaube, Sie haben in dem Artikel von hundertneununddreißig tausend bioaktiven Inhaltsstoffen gesprochen.
00:48:56: Wovon die meisten noch gar nicht wirklich hervorstellen?
00:49:00: Ja und um die meisten kommen eben halt von Pflanzen aus Tieren oder Tiererschanährung.
00:49:07: Wir
00:49:08: haben eine superinteressante Diskussion Ganz spannende Diskussion.
00:49:13: Herr Karlberg, wir könnten noch stundenlang diskutieren hier und von Ihrem Wissen profitieren.
00:49:21: An dieser Stelle soll es das für heute gewesen sein.
00:49:25: Vielen vielen Dank dass Sie bei uns okay waren.
00:49:28: Vielen dank Jens auch dir und euch da draußen.
00:49:32: Vielen Dank fürs Zuhören.
00:49:34: Bleibt uns gewogen wie immer und bleibt gesund bis zum nächsten Montag.
00:49:39: Macht's gut, bis dann!
00:49:40: Tschüss!
00:49:42: Bitte sehen, tschüss!
00:49:45: Das war es für heute.
00:49:46: Danke dass du wieder mit dabei warst.
00:49:48: Wenn dir unser
00:49:49: kritischer Blick
00:49:50: auf Gesundheitsthemen gefällt, dann abonnier uns doch gleich damit du keine Episode mehr verpasst.
00:49:56: Bis zum nächsten montag.
00:49:57: Bleib gesund neugierig und lasse dich nicht von jedem Heizversprechen blenden.
00:50:02: Prüfe genau was dir versprochen wird und nimm deine Gesundheit selbst in die Hand.