00:00:01: Ja, hallo zusammen.
00:00:18: Hallo Jens!
00:00:20: Ja moin moin grüß Gott in die Runde.
00:00:22: Hallo Axel wie ist die Lage?
00:00:25: Ja Jens stell dir mal vor du ernährst dich perfekt.
00:00:29: treibts Sport.
00:00:31: Blutdruck stimmt, Cholesterinwerte sind auch soweit in Ordnung alles im grünen Bereich und plötzlich so ungefähr Mitte vierzig erleidest du überraschend einen Herzinfarkt.
00:00:43: Wie kann das sein?
00:00:45: Und der Grund dafür ist Lipoprotein A und zwar ist es ein ganzheitlicher genetischer Blutmarker.
00:00:54: und dass was ich gerade beschrieben habe das betrifft jeden fünften Menschen A. Blutmarker, der bleibt bei Standardblutbildern völlig unentdeckt und er erhöht das Risiko für Herzinfarkte Schlaganfälle drastisch.
00:01:11: Und das Kuriose?
00:01:12: Weder Sport noch die ganz üblichen Cholesterinsenker können diesen Wert nennenswert verändern.
00:01:18: oder Fragezeichen?
00:01:21: Das bedeutet also dass du deinem Schicksal hilflos ausgeliefert bist, Fragezeiche.
00:01:28: Absolute Fehleinschätzung!
00:01:30: Denn heute erfahrt ihr, warum eure Gene keineswegs euer Schicksal bestimmen und mit welchen unter schätzten Ernährungstricks ihr das Risiko
00:01:41: gezielt
00:01:42: auch ausbremsen könnt.
00:01:44: Lass uns loslegen Jens!
00:01:47: Was ist eigentlich Lipoprotein A?
00:01:50: Ich habe gerade gesagt plötzlich kriegt man einen Herzinfarkt und das liegt irgendwie am Lipoproton A. wie kann es sein?
00:01:59: Ja, wir haben ja schon einige Folgen zu Cholesterin gemacht.
00:02:02: Ich denke die Basics müssen wir jetzt hier nicht wiederholen aber vielleicht noch mal so als Einstieg.
00:02:06: Wir haben das lausige Denzolipoprotein und das Hilfreiche also das HDL und das LDL.
00:02:15: Und letztendlich sind das Transporttaxis.
00:02:18: und wenn wir mal vielleicht bei diesem Bild bleiben Die einen Transporttaxis bringen Leute zum Hotel holen Leute vom Hotel sozusagen wieder ab.
00:02:29: Und um das nochmal deutlich zu machen, die LDL sind die, die Leute zum Hotel bringen oder ich habe eigentlich immer ein anderes Bild im Kopf nämlich Baumaterial zur Baustelle bringen.
00:02:41: Das ist vielleicht das bessere Bild.
00:02:43: und wenn es auch auf der Baustell nicht viel Schrott-Schutt oder was auch immer gibt, was abtransportiert werden muss dann braucht man eben auch nicht so viele Recycling HDLs, die dann wieder zur Leber zurücklaufen und dort Dinge wieder ablagern.
00:03:05: Obwohl eben neue LDLs auch wieder gebaut werden.
00:03:09: Das ist vielleicht auch mal der wichtigste Hinweis.
00:03:11: Wir bilden ja Cholesterin selber.
00:03:14: Und das haben wir schon in einer Cholsterinsendung klargemacht, dass der Einfluss von Ernährung Nahrungscholesterinen natürlich sehr gering ist Und unsere Leber, das ist auch immer wieder ausgleich.
00:03:25: Das heißt wenn wir mehr Cholesterin über die Nahrung aufnehmen, produziert die Leber eben weniger und wenn wir im Körper aber Entzündungen haben... Wenn wir im körper viele Baustellen haben um diesen Bild zu bleiben dann erhöht sich natürlich auch die Notwendigkeit für Baustoffe also erhöht sie auch die notwendigkeit eben für Cholesterin gerade eben für LDL-Kolesterin und LDL Kollisterin, das sogenannte lausige Kollosterin ist erstmal gar nicht so lausig wie man denkt.
00:03:55: Denn es ist erst mal eine relativ neutrale Substanz ein Blutfettpartikel aus eben der Transportfunktion hat Und deswegen teilen wir sie ja auch ein in HDL und non HDL Fraktionen.
00:04:10: Non HDL-Fraktion sind eben alle die nicht HDL sind.
00:04:14: HDL, dass hilfreiche hat so ein bisschen die Fähigkeit eben auch zum Beispiel nicht die Plax wieder aufzulösen, also atherosklotische Plax.
00:04:23: Aber es hatte die Funktion auch oxidierte LDLs wieder an sich zu binden und dann zu recyceln.
00:04:32: Es ist also wenn man so will wie eine Art Staubsauger unterwegs.
00:04:36: Und wenn wir jetzt Sport treiben du bist ja Marathonläufer Dann erhöhen sich natürlich auch die HDLs was wiederum eben einen kardiovaskolären einen positiven, kardiobeskulären Mechanismus hat.
00:04:50: Jetzt gibt es noch ein paar Unterfraktionen.
00:04:52: und das Lipoprotein A ist sozusagen ein LDL-Taxi mit einem Anhang.
00:05:02: also der hängt zum Beispiel im Wohnwagen dran oder es hängt irgendwie in den Trailer für Mountainbikes dran.
00:05:09: so muss man sich das vorstellen sind alles die gleichen Taxis wie wir das von Von New York kennen diese Caps, die haben alle die gleiche Farbe.
00:05:17: Aber es gibt eben Paar, die sind anders.
00:05:20: Die haben dann vielleicht noch hinten ein Trailer für zwei Fahrräder in diesem Bild zu bleiben und das ist eben LPA Das ist eben ein LDLC also einen Lipoprotein-Kolesterin mit einem zusätzlichen Modul dran Und das ist das Apolipo Protein A und das is daran gebunden festgebunden.
00:05:43: Warum ist diese Partikel überhaupt gibt?
00:05:47: Das weiß kein Mensch.
00:05:48: Also dafür gibt es auch keine wirklich vernünftige evolutionsbiologische Erklärung, denn die Evolution muss hier irgendwas dabei gedacht haben warum sie diese LPAs gebaut oder gebaut hat und wofür gibt's die überhaupt?
00:06:00: also mir ist keine sachliche Erklärungen dafür bekannt woför mal in die Welt gesetzt wurden.
00:06:09: Aber was wir eben wissen ist, wenn man sehr viel davon hat dann steigt das cardiovascular Risiko für Herzinfarktschlaganfälle, Thromboserisiko etc.
00:06:19: unabhängig davon wieviel LDLs du hast.
00:06:24: also die reine Menge macht noch nicht viel aus.
00:06:27: Du musst wirklich qualitativ reinschauen und schauen wie viele Fraktionen hast du von unterschiedlichsten Also sehr unterschiedlichste LDL-Fraktionen.
00:06:37: Und eine dieser Fraktion ist eben das Lipoprotein A, wo jeder Student, jeder Medizinstudent im zweiten oder dritten Semester lernt... Das ist ein Marker der genetisch determiniert.
00:06:50: Den muss man einmal messen in seinem Leben und dann weiß man, hat man hohes Risiko?
00:06:55: Oder hat man keins?
00:06:57: Wenn man jetzt in die Literatur geht und man schaut sich mal in der Studienwelt um dann stellt man fest, dass es weder gibt's ein Medikament dafür was LPL reduzieren kann.
00:07:10: Noch gibt es große Studien die belegt hätten das mit irgendeiner Maßnahme zum Beispiel Bewegung oder auch Ernährungsregime die man untersucht hätte damit das LPL drastisch reduzieren könnte weil es wurden einfach keine Studien gemacht.
00:07:29: Es gibt einige wenige und Wir sind im Prinzip bei Endgleich zwei, denn es gibt zwei Ärzte die haben das mal an sich selber ausgetestet.
00:07:38: Ob das tatsächlich so ist?
00:07:39: Wir kommen ja auch noch dazu und es gibt so zwei drei kleine Mini-Kohortenstudien, Studien die in die Richtung gegangen sind.
00:07:47: aber wenn wir ganz ehrlich sind gibt's keine einzige große Kohorten Studie die das mal wirklich untersucht hätte.
00:07:53: Placebo kontrolliert mit Randomisierung usw.
00:07:59: Da hat man eine kleine Studie gegeben Aber auch mit einer relativ geringen Kohortenzahl, so dass man da... Ich weiß nicht warum man das nicht wirklich untersucht hat.
00:08:10: Ich wollte das mal untersuchen für eine wissenschaftliche Arbeit und habe das Ganze abgeblasen weil ich bei der Literaturrecherche nicht viel gefunden hab.
00:08:21: Aber dann wärst du ja da pionier gewesen?
00:08:22: Das wäre doch... Ja,
00:08:24: denn das ist natürlich ne Forschungslückel Und daraus könnte man sicherlich eine Doktorarbeit machen.
00:08:30: Also eine Mastertheise ist vielleicht nicht, aber eine Doktorarbeit wäre ein bisschen größer und aufwendiger.
00:08:36: Das wäre wirklich mal ein perfektes Thema für eine Doktarbeit.
00:08:40: Aber diese Doktorarbeiten müsste dann auch publiziert werden weil die dürfte jetzt nicht im Oberhabert in der Bibliothek stehen oder an der Deutschen Sporterschule in der bibliothek sondern die müsste international publiziert sein.
00:08:52: Da ja viele Doktaarbeiten in der Medizin nicht publiziert wird Vielleicht auch da nochmal für den Leyen.
00:09:00: Es gibt Doktorarbeiten, die stellt man dann irgendwo in die Bibliothek der Hochschule und es gibt Doktarbeiten, die sind kumulativ sagt man dazu.
00:09:10: das heißt man macht drei vier internationale Veröffentlichungen zu einem Thema Dann schreibt man das ganz zusammen Und dann wird das sozusagen als Doktorarbeit eingereicht.
00:09:24: Das ist die viel bessere Version, weil dann wäre das wirklich für die Nachwelt auch nachvollziehbar.
00:09:29: Wer hat da was untersucht?
00:09:31: Und vielleicht gibt es irgendwo in irgendeiner Uni auch Doktorarbeiten, die das irgendwie mal untersucht hätten.
00:09:37: aber mir sind sie nicht bekannt.
00:09:39: ich habe alle Datenbanken mal durchgeschaut und du findest tatsächlich nicht viel.
00:09:44: Aber wir haben ja die Hypothese oder die Anti-These könnte man sagen Weil die These ist ja... Man kann's nicht beeinflussen steht in allen Lehrbüchern so, das wird von allen Medizinern, wird es so weitergetragen.
00:09:57: Ja, man messt das einmal dann kennst du dein Risiko und dann können wir mit den anderen atorogenen Markern kann man dann ein bisschen rumspielen und überlegen kann man Cholesterinsenker oder ähnliches mit einbringen sodass man das Risiko insgesamt dadurch etwas reduziert.
00:10:12: aber auf LPA haben wir kein Medikament, kann man nichts machen.
00:10:16: also lebt damit sozusagen
00:10:19: Ich steuere nochmal gerade was bei.
00:10:21: also in der Literatur findet man halt.
00:10:23: Achtzig bis neunzig Prozent wird von den Genen bestimmt, also zu achtzig-neunzig prozent kann man da nix dran tun.
00:10:30: und dann wird auch noch mal ganz kurz zu denen zu den Werten wenn man sich die mal messen lässt kleiner dreißig Milligramm pro Diziliter wird gesagt das ist alles okay.
00:10:43: Und dann gibt es alles, was über hundert Milligramm Podizyliter ist im Blut gemessen wird als Marker.
00:10:49: Da ist halt Alarm angesagt da muss man dann halt gucken ob's dann irgendwelche Gefäßverkalkungen etc.
00:10:58: gibt.
00:11:00: Ja aber das heißt Alarm.
00:11:01: wenn man das so darstellt dass man eben sowieso nichts machen kann Dann bleibt ja eigentlich nur immer alle zwei Jahre mal zum Kardiologen zu gehen und sich einmal als Durchmessen zu lassen.
00:11:13: Und mit dieser These war ich eigentlich nie einverstanden.
00:11:18: Obwohl das stimmt, wäre ich auch nicht.
00:11:22: Ob wohl in der Literatur sagt man auch, dass man natürlich das Gesamtrisiko senken kann.
00:11:30: Blutdruck optimal einstellen, Blutzucker verbessern die Blutzuckerverte und nicht rauchen ist auch ein ganz großer Faktor dabei.
00:11:41: dass die Menschheit jetzt einen Polymorphismus durchlaufen hat, sodass manche halt den Nachteil haben.
00:11:48: Das könnte man sich vielleicht zusammenbreiben, das das so wäre, weil wir es kennen ja auch von anderen Polymorfismen und vielleicht für den Leihnummer zu erklären.
00:11:59: Polymomorphismen sind eben genetische... wie soll man's zwar einfach ausdrücken?
00:12:06: Wir sagen in der Fachsprache Alleele, also vom gleichen Gen gibt es sozusagen mehrere Varianten.
00:12:11: Und manche Varianten haben sich in der Evolution durchgesetzt und manche eher nicht.
00:12:16: Einige haben dann bestimmte Veränderungen dieser Gene die vielleicht vor hunderttausend Jahren mal irgendein Vorteil hatten, haben jetzt plötzlich in unserer Lebensrealität keinen Vorteil mehr.
00:12:29: Vielleicht ein einfaches Beispiel das ist die Hemochromatose.
00:12:32: Das ist die sogenannte Eisenspeicherkrankheit.
00:12:36: Diese Menschen können Eisen besser und schneller akkumulieren.
00:12:45: Und speichern Eisen in der Leber ab.
00:12:48: So Eisen brauchen wir fürs Blutbild, also wenn wir häufig Blut bild bauen müssen, weil man Verletzungen hat oder wenn man häufiger zur Blutspende geht oder so dann muss eben Blut wieder oder Blutzellen müssen wieder gebildet werden.
00:13:01: Hämoglobin braucht Eisen als zentrales Atom, also besorgt sich das System des Eisen aus dem Speicher und er liegt in der Leber.
00:13:10: Das blöde ist nur wenn du jetzt permanent Eisen abspeicherst leidet die Leber irgendwann selber darunter weil Eisen natürlich ein toxisches Metall ist was sehr viel freier Radikale produziert wodurch dann die Lebers eben irgendwann eine Mitleidenschaft kommt.
00:13:26: deswegen hat das ganze so ein Limit und wenn das Limit überschritten wird, dann können diese Menschen eben eine Erkrankung entwickeln.
00:13:35: Wenn man sie nicht früh genug erkennt genetisch erkennt Dann hat die Leber eben, wenn man vierzig ist Mittevierzig ist schon schon drunter gelitten.
00:13:44: So dass wäre jetzt ein genetischer Polymorphismus.
00:13:46: gibt es ganz ganz viele von Könnten wir jetzt mal eine ganze Reihe Ellen lange Liste aufzählen.
00:13:54: Ich hab dem übrigens auch immer im Buch, gesund.
00:13:56: in vier Tagen habe ich so vier fünf Polymorphismen genauer beschrieben.
00:14:01: Weil die Evolution durch den Druck... ...durch den Nahrungsdruck oder den Hunger-Druck, den wir hatten oder was auch immer sich eben Bevölkerung angepasst haben an die Umwelt und LPA könnte so ein Faktor sein.
00:14:16: ja dass manche hohe Werte haben warum auch immer?
00:14:21: Wir wissen es nicht ganz genau weil es vielleicht vor fünfhunderttausend Jahren mal einen Vorteil hatte.
00:14:27: So, heute fällt uns das ein bisschen auf die Füße.
00:14:29: also hohes LPA gleich höheres kardiobaskuläres Risiko.
00:14:35: LPA wird auch in der Kardiologie jetzt eigenständiger Risikofaktor betrachtet, der dazu führen kann dass man nicht nur arteriosklerose entwickelt sondern dass sich die Rate an Herzinfarkten und chemischen Schlaganfällen erhöht.
00:14:51: perifere arterielle Verschlusskrankheit im Prinzip Plackbildung in der Peripherie und auch Aortenklappenstehnosen, die dadurch gehäufter auftreten umso höher der LPA-Wert ist.
00:15:07: Und das natürlich doof.
00:15:08: wenn man das einmal messen lässt und man isst dann über diesen Schwellen, den du gerade genannt hast ja also so über fünfzig zwischen fünftig und hundert ist es dann noch ein bisschen graubereich und über Hundert ist dann schon hohes Risiko.
00:15:21: Wenn man da liegt, dann hat man natürlich sozusagen eine tickende Zeitbombe in sich.
00:15:26: Das wäre natürlich ganz fatal.
00:15:28: und was es gerade im Intro gesagt, ja?
00:15:30: Dann hat man eigentlich immer einigermaßen vernünftig gelebt, denkt man und dann plötzlich mit Mitte fährt sich der erste Herzinfarkt.
00:15:38: Und das Fatale ist dass mit zunehmend LPA das Risiko auch exponentiell ansteigt.
00:15:48: Es wäre natürlich schlecht wenn wir es nicht beeinflussen könnten.
00:15:53: Ich weiß nicht, wann das war.
00:15:54: Aber vor zwei, drei Jahren habe ich mich mal intensiver dafür interessiert und mir ist dann in der Literatur aufgefallen dass es keiner noch so richtig untersucht hat.
00:16:04: Vermutlich liegt das daran, dass die Pharmaindustrie noch kein einziges Medikament dafür entwickelt hat.
00:16:12: Es gibt Medikamenteus einfach überhaupt keine Möglichkeit das LPA irgendwie zu reduzieren.
00:16:18: man kann eben nur wie du gerade gesagt hast eben das gesamte Risiko reduzieren Dadurch, dass man eben auch andere Parameter mit einfließen lässt.
00:16:26: Homocystein zum Beispiel oder das LDL-HDL Verhältnis vor allem der HDL Wert den man natürlich über Sportüberbewegung raufbringen kann.
00:16:38: aber wenn es ein eigenständiger Risikofaktor ist dann bleibt ja diese tickende Zeitbombe so.
00:16:45: und da habe ich mich irgendwann mal gefragt Das muss doch beeinflussbar sein.
00:16:49: Da kann man sich doch nicht mehr zufrieden geben, dass vor zwanzig Jahren mal ein Lehrbuch verfasst wurde und das jetzt praktisch alle das immer nachquatschen und sagen ja, hat man so gelernt?
00:17:00: Kann man nicht verändern!
00:17:01: Fertig aus ist halt Genetik.
00:17:06: Vor allen Dingen nur ganz kurz, das ist nicht nur zwanzich Jahre da ist schon fast sechszig Jahre alt denn... kurz eingestreut, norwegischer Genetiker.
00:17:17: Kehre Berg hat das neunzenhundertdreiundsechzig schon entdeckt.
00:17:22: und in den siebziger-achtziger Jahren dann kamen erstmal so Studien auf die den Zusammenhang zwischen erhöhtem LPA und coronarer Herzkrankheit nachgewiesen haben.
00:17:34: Und seitdem hat sich das quasi verfestigt.
00:17:37: und genau was du sagst, mit Ernährung da hat sich noch gar keiner mit beschäftigt.
00:17:42: Kann man das irgendwie mit coolen hydratarmer Ernährungen oder kann man es irgendwie beeinflussen halt?
00:17:51: Ja wenn man so ein bisschen in diese Leitlinien reinschaut oder es gibt ja eine Konsensus.
00:17:56: Erklärung der European Terrorist Glorosis Society So heißt sie, im Jahr ist es so, dass der Zusammenhang statistisch eindeutig ist.
00:18:10: Das ist statistisch so geklärt und eben auch das es bei niedrigen LDL-Werten trotzdem ein hoher Risikofaktor sein kann.
00:18:20: Also wie ich gerade sagte, rettickende Zeitbombe.
00:18:24: Und die sagen auch, dass das einfach mehr Studien braucht um herauszufinden welche Methoden, welche pharmacologischen Substanzen in der Lage sind LPA zu senken.
00:18:35: Man hat sich offensichtlich noch nie wirklich so intensiv dafür interessiert und es kommt aber jetzt!
00:18:42: Es ist jetzt im Kommen weil wer natürlich jetzt verstanden hat okay das ist ein Problem.
00:18:48: wir kriegen das Problem im Griff.
00:18:49: wenn's genetisch ist können wir uns nicht anders über Lebensstilfaktoren senken.
00:18:54: also interessiert man sich in der Pharmakologie dafür Aber wir haben es ja auch in der Lebensstilmedizin noch nie untersucht, wirklich.
00:19:04: Ja und da habe ich mir tatsächlich eine Forschungslücke.
00:19:08: also da sehe ich jetzt zum Beispiel mehrere Doktorarbeiten die man mal dadurch führen müsste.
00:19:13: Man müsste halt Ärzte finden, die vielleicht so Art Datenbanken führen und da sich eben entsprechende Kohorten rausziehen.
00:19:22: Und wenn man diese Kohorte dann in ein Ernährungsregime oder High Carb, oder High Protein.
00:19:31: Oder was auch immer man dann macht in so mehr Gruppen einteilt... ...dann könnte man ja schon herausfiltern und herausarbeiten ob nicht LPA doch beeinflussbar ist.
00:19:40: Du sagst zum Beispiel zwanzig Prozent ist beeinflusbar, achtzig Prozent nicht.
00:19:45: Wo kommen denn diese zwanzige Prozent her?
00:19:47: Genau!
00:19:50: Was ist das?
00:19:52: Ja!
00:19:53: Zwanzig prozent.
00:19:53: Was bedeutet das?
00:19:54: Also kann ich es da doch irgendwie beeinflussen?
00:19:57: Und wovon?
00:19:57: halt ne?
00:20:01: Wenn du in die Studienlage reingehst, habe ich das heute damit nochmal gemacht.
00:20:07: Und zwar die Studien nur, die sich mit Ernährung beschäftigt haben.
00:20:12: Dann siehst du dass man mit bestimmten Ernährungsregimen das beeinflussen kann Manche mehr, manche weniger.
00:20:19: Es gab da so eine kleine Kohortenstudie mit hundertsechzig adipösen Menschen.
00:20:24: Da hat man eine Low Carb Ernährung, also eine niedrig Kohlenedrat Ernährungen mit mehr Fett.
00:20:30: Mit höherem Proteinanteil gegeben über drei Wochen und insgesamt der Outcome war vierzehn Kommand neun Prozent.
00:20:41: Also sagen wir mal fünfzehn Prozent.
00:20:42: das ist ja ungefähr das was du gerade von den zwanzig Prozent berichtet hast.
00:20:49: Jetzt gab es aber einen Präventiv Mediziner sehr stark dafür interessiert hat, weil er selber ein LP-Hohes LPR hatte und der hat das mal ausgetestet.
00:20:58: Das ist die einzige wirkliche Single Case Study, die es publiziert dazu gibt und der hatte am Ende den Outcome von insgesamt sechsundzwanzig Prozent.
00:21:09: So, da ist schon mehr was du gerade gesagt hast, das ist aber schon deutlich über den zwanzig Prozent.
00:21:15: also ist es ja doch beeinflussbar.
00:21:17: wir gehen gleich mal kurz in diese Single Case study rein, weil das schon sehr interessant ist.
00:21:22: Wenn man die jetzt reproduzieren würde auf N gleich zehn oder N gleich fünfzig, das ist dann schon höhere Aufwand.
00:21:30: Aber es kriegt man auch hin.
00:21:32: Dann könnte man das ja relativ leicht herausfinden.
00:21:35: Der Herr O'Neill hat in den Jahren und zwei Jahrzehnte sich mal acht Läufer genommen also Marathonläufer, ich weiß nicht genau was für Läufers das war an aber er hat da auch festgestellt wenn ich diese jetzt auf eine Low Carb Ernährung setze plus Das waren vorher auch schon Läufer, dann hat er bei sechs von acht Läufern eine Lipoprätin-Areduktion hergesehen.
00:22:02: Zeigt also es ist beeinflussbar?
00:22:04: Man muss vielleicht eben nur die Faktoren ein bisschen zusammenlegen und möglicherweise ist der Hebel über die Ernährung größer als über Bewegung.
00:22:16: als Ergänzung oder fünfzehn Prozent hast du gesagt und auch sechsundzwanzig Prozent.
00:22:21: Das ist ja schon ganz deutlich, also dass es dieses beeinflussbar ist nicht nur ein bisschen sondern fünfzehnt Prozent irgendwas fünfzehen Prozent oder sechsund zwanzig prozent zu beeinflussen das ist doch schon ganz deutlich.
00:22:33: ich habe auch eine.
00:22:34: Ich hab' auch eine Studie gefunden aus zwanzich zwei zwanzi im American Journal of Clinical Nutrition Und da wird auch gesagt, das Ergebnis ist eine Kohlenhydratreduktion führte dosisabhängig zu einer signifikanten Senkung von LPA sowie zu einer Verbesserung der Insulinresistenz.
00:22:54: Also von daher kann man wie du also Hypothese oder Antihypothese, da kann man schon was machen!
00:23:05: Ja ich muss mich korrigieren die fünfzehn Prozent waren nach zwanzig Wochen nicht nach drei Wochen sondern dann nach zwanzig Wochen und Daneben auch noch eine Karp-Reiche Diät laufen lassen, sozusagen als Kontrollgruppe.
00:23:17: Und bei der Carbernährung, bei der Highcarb das ist ja das was wir im Prinzip alle machen.
00:23:21: Wir essen... Das sind die offiziellen Empfehlungen.
00:23:24: Fünfzig Prozent Kohlenhydrate.
00:23:26: Da gab es keine Veränderungen!
00:23:28: Wenn wir jetzt mal davon ausgehen dass von unseren vierundachtzig Millionen Bundesbürger, dreiundachzig Millionen nach diesem Regime sich ernähren nämlich Kohlen hydratreich also zwischen fünfzig und sechzig Prozent, dann ist es ja auch logisch dass man da keine Veränderungen sieht.
00:23:44: Ja wenn man sich diese Korte jetzt nimmt was er in absolut die Mehrheit ist, dann werden wir da keine veränderung sehen.
00:23:53: Es sei denn wir verändern die Ernährung dann dramatisch.
00:23:56: und was ich sehr interessant fand Achsel Ich habe so ein bisschen quer geschaut heute das bei bariatrischen OPs Also Magenverkleinerung dass sich da LPA um achtundvierzig Prozent senken lässt.
00:24:13: Also kann man es doch beeinflussen, krass!
00:24:16: Man hat achtund vierzig prozent also man hat mal fünfzig Prozent.
00:24:19: das ist immens, ja?
00:24:20: Ja
00:24:22: klar, also das heißt bei so einer Magen-OP,
00:24:25: d.h.,
00:24:25: die Menge der aufgenommenen Kohlenhydrate scheint doch einen Effekt zu haben.
00:24:32: Ja jetzt weiß ich nicht genau was der Effekt ist und hat den Magen verkleinert Und sieht dann diese Veränderung.
00:24:38: also muss es da irgendein Mechanismus geben.
00:24:41: Ja, da müsste man jetzt mal weiter gucken ob das wirklich schon bekannt ist oder ob das einfach nur so ein Zufalls befunden war weil die bariatrischen OPs werden ja in Serie gemacht und...
00:24:54: Wäre interessant, mal da eine Kohorte zu haben vorher nachher.
00:24:57: Also den man einfach vor der OP mal den LPA bestimmt und nach der OP oder eine Zeit nach der EP?
00:25:06: Ja genau dann müsste man mal an einen Kliniken herantreten die das halt in Serie machen also jede Woche jeden Tag Und dann würde man sich Blutbilder vorher anschauen und dann eben nachher anschauen.
00:25:18: ich gehe davon aus dass diese Studie die da publiziert war dass das ein Zufall befunden war Das haben die zufällig gesehen und achtundvierzig Prozent.
00:25:27: Das ist schon echt ein Hammer, ja?
00:25:29: Ja, das ist die Hälfte also
00:25:31: krass!
00:25:31: Und die Ernährungsstudien, die bislang gemacht wurden, die Wenigen, die gemacht wurden... Da gab es auch eine Studie, die haben dann vor allen Dingen auf Pflanzenbasierte Ernährung gesetzt.
00:25:41: Die kommen höchstens auf zweiunddreißig Prozent, also zwischen sieben und dreißig durch eine hauptsächlich low-carb, ketogenic diet also eine ketogene Ernährung mit sehr viel Fett.
00:25:55: und dann muss es ja auch ein Mechanismus geben.
00:25:58: Das kann ja gar nicht anders!
00:26:00: Und wenn man dadurch durch so einer Ernährungen das Risiko so deutlich senken kann?
00:26:05: Also ist ja schon krass!
00:26:09: Ja, es ist schon kress und man müsste jetzt mal bisschen Forschungsgeld auftreiben und da mal da ein bisschen weiter schauen weil denn bräuchte man die Medikamente eventuell auch gar nicht.
00:26:17: So sieht's aus.
00:26:19: Nur leider haben wir in kein Dokatenspeicher und können da nicht mal eben reingreifen?
00:26:23: Ja, aber auch mit den Medikamenten wird sich dann wahrscheinlich die Pharmaindustrie gegenwehren und würde sagen das kann ja gar nicht sein, das gibt es hier gar nicht.
00:26:31: Das
00:26:32: steht zu vermuten.
00:26:36: Aber lass uns doch noch einmal ganz kurz in die Studie von dem Herrn Scholl schauen.
00:26:39: der Dr.
00:26:40: Scholl ist ein Präventivmedizin.
00:26:42: ich glaube sogar im Vorstand oder war der Vorstand der deutschen Gesellschaft für präventive Medizin Und der hat das mal an sich durchexaziert.
00:26:51: Über eine längere Zeit, soweit ich weiß ist er selber auch sportlich aktiv also Triathlete Phasenweise gewesen und Der hat dann immer Mal wieder Weiß nicht ob es bewusst gemacht hat sondern er hat einfach gesehen dass wenn er seine Ernährung verändert, dass sich dann aus einer Blutfette verändern und das ist auch schon immens gewesen.
00:27:14: Er hatte so ne schöne Grafik in der Studie mit drin.
00:27:17: Das war eine High-Cup Entnährung.
00:27:21: Trotz Sport, trotz Triathlon Training mit zweieinfünfzig Gramm Kohledrate jeden Tag seine LDL Werte bei hundertundvierzig Lagen, sein LPA Wert bei Hundert Acht Lag also deutlich über dem was du gerade gesagt hast.
00:27:36: die Triglitzrede bei neunzig das APO B bei hundert auch ein sehr wichtiger kardiovaskulärer Risikomaker und das HDL bei achtundviertzig also sehr niedrig.
00:27:48: Und dann hat er folgendes gemacht.
00:27:49: Er hatte eine very low ketogenic diet durchgeführt, also eine sehr strenge kettogene Ernährung unterhalb von fünfzig Gramm Kohlenhydrate am Tag.
00:28:00: und jetzt halte ich fest die LDL Werte von hundred siebenund vierzig auf achten siebzig das LPA von hundert acht auf siemon sechzig Die Triglyceride von neunzig auf zweiundvierzig Das ApoB, wichtiger Risikomarker von hundert auf vierundsechzig reduziert und das HDL, das Hilfreiche.
00:28:25: Das hat er von achtundvierzig auf vierhundsechszig hochgeschraubt.
00:28:31: Das sind wirklich beeindruckende Werte.
00:28:33: vor allen Dingen,
00:28:35: wenn
00:28:35: du sagst dass es bei LPA von hundred acht auf siebenund sechzig oder vielen sechszig heißt es vierzig Prozent also ist schon ist schon irre.
00:28:46: Und dann hat er es wieder geändert.
00:28:47: Er ist wieder auf die High-Cup-Dite gegangen und dann sind alle Werte wieder hochgegangen.
00:28:52: Also muss es da doch einen Mechanismus geben.
00:28:56: Genau, ich habe diese Grafik vor einigen Jahren... Ich hab sie jetzt hier gerade mal vor mir.
00:29:05: Das waren Daten, da hatte er von dem Jahr zwei Tausend Vier.
00:29:10: Da hatte er vermutlich noch gedacht dass das alles genetisch determiniert war.
00:29:15: Da hat er auch offensichtlich sich selber einen Statin verschrieben, müsste ich aber noch mal nachgucken.
00:29:20: und das Statin hat er dann im Jahr zwei Tausend Dreizehn rausgenommen und ist dann zwei tausend achtzehn.
00:29:30: also einige Jahre später ist er dann in diese Very Low Catagenic Diet gegangen Und da sind die ganzen Kurven alle gepurzelt bis auf die HDL Kurve.
00:29:41: Die ist gestiegen und als er dann zweitausend Also eineinhalb Jahre später im Juli, um zwanzig dann wieder mit der Halcap Diet angefangen hat.
00:29:55: Da sind alle Werte wieder hoch gegangen nicht ganz so hoch wie sie bei der Auswertung zwischen zwei tausend vier und zweitausend dreizehn waren aber wieder so die üblichen werte.
00:30:07: ja also LPA ist wieder hochgegangen auf hunderteins LDL ist hochgegangen auf hundert acht, die Trigletzeride sind wieder hoch gegangen.
00:30:18: A pro B ist hoch gegangen also wieder genau das was vorher auch der Fall war.
00:30:25: Wenn dem so ist und diese Studie müsste man jetzt eigentlich reproduzieren.
00:30:32: Die müsste man nun auf eine größere Anzahl von Teilnehmern übertragen dann würde man da eine Tendenz rauslesen können.
00:30:38: Eine Single Case ist immer ein bisschen zu dünn.
00:30:44: Die These LPA ist nicht beeinflussbar, die würde man dann angreifen.
00:30:52: Also wir fassen glaube ich mal zusammen diese Hypothese und ich muss vielleicht noch einen Satz sagen denn es gibt noch ein zweiter Arzt der das auch untersucht hat Und den kennst du auch?
00:31:03: Das ist Volker Schmiedl.
00:31:05: Volker schmiedel hatten wir auch schon Mal in dem Podcast wird gerade nochmal im Video mit ihm dazu gemacht.
00:31:11: Der ist das ganze Thema auch für sich nochmal durchgegangen, weil er auch tendenziell hoher LPA-Werte hat.
00:31:17: Er hat es immer für Genetik gehalten und er hat dann genau das gleiche Schema durchgeführt nämlich einmal eine sehr drastische Low Carb Ernährung Und hat die gleichen Tendenzen gesehen.
00:31:31: Die Werte die wir gerade genannt haben sind alle abgefallen.
00:31:34: Dann ist er aber nicht wieder in die High Carbe Ernährungen gegangen sondern in so eine moderate Low Carb, also mit Cheating Days zwei Tage in der Woche wo man dann auch mal wieder Nudeln essen darf und Reis und Kartoffeln und Pizza und das ganze Zeug.
00:31:51: Mal davon abgesehen ob es jetzt gesund ist oder nicht.
00:31:54: Und da hat er natürlich dann auch wieder Steigerungen gesehen aber die sind nicht wieder in die Werte reingerauscht wie ihr vorher hatte.
00:32:04: Also macht es schon Sinn.
00:32:05: Wir sind jetzt bei Englach zwei, wir haben ja genau zwei Beweise im Moment dafür.
00:32:09: Vollgaard ist leider noch nicht publiziert.
00:32:11: ich hoffe er macht das noch so dass man das dann eben auch nachlesen kann.
00:32:16: Es ist immer blöd wenn das irgendwo in den Schubladen der Ärzte verstaubt besser wäre.
00:32:21: man wird sich die Mühe machen vielleicht auch an eine Uni herantreten.
00:32:25: da gibt's auch einige Ärzten die das dann mal machen so am Ende ihre Karriere sagen.
00:32:29: jetzt habe ich hier einen Haufen Daten gesammelt in den letzten zehn Jahren.
00:32:33: Ich kann sie jetzt alle in die Tonne, den Reiswolf geben oder ich lass mal eine Uni drüber schauen.
00:32:41: Und die Unis haben ja immer Studenten, die arbeiten schreiben müssen, die Master Thesen oder Doktorbeiten schreiben müssen und die freuen sich über die Daten.
00:32:49: Und ich würde stark dafür plädieren dieses Thema wirklich in der Medizin mal stärker zu untersuchen.
00:32:56: Ja das ist ein schönes Schlusswort Jens!
00:33:00: Noch mal kurz zusammengefasst.
00:33:02: Also LPA.
00:33:03: in der Literatur wird gesagt, dass es halt genetisch verankert ist und man nichts tun kann.
00:33:11: Wir haben heute... Du hast uns paar Sachen aufgezeigt, das vielleicht doch nicht so ist und die Hypothese wäre, dass wir zu untersuchen, dass man LPA beeinflussen kann durch Lebensstil, durch Ernährung.
00:33:26: Das heißt, für euch da draußen beim nächsten Mal... Axel,
00:33:29: lass mich noch einen Satz sagen.
00:33:30: Ja klar!
00:33:30: Du fällst gerade ein Module ins Outro-Gest.
00:33:34: Es gibt eine sehr schöne Studie aus der Schweiz das ist die Do Health Study.
00:33:39: Ich will jetzt gar nicht näher auf die Studie eingehen.
00:33:43: ich glaube wir haben es schon mal erwähnt aber sie hat eins gezeigt dass wenn man Lebensstilfaktoren kombiniert Bewegung nicht alleine sondern Bewegung und Ernährung oder Bewegung und Stressreduktion oder irgendwas.
00:34:02: Umso mehr Dinge man kombiniert, umso größer der Outcome, um so besser die Ergebnisse.
00:34:09: Wir haben nur das große Problem, Ernährungswissenschaftler gucken sich nur die Ernährung an, Sportwissenschaftlern gucken sich nun die Bewegungsformen an, Mediziner gucken sich dann nur die, was ist das für sich?
00:34:19: Die Medikamente an, die da eingesetzt werden sollen.
00:34:23: Und das ist ein großer Fehler!
00:34:25: Diese Studie, diese Do Health Study hat eigentlich super gut gezeigt dass wir in Zukunft viel stärker in die Ideen reingehen müssen fachübergreifende Studien Designs zu bauen um jetzt zu ermitteln wie ist das jetzt bei LPA?
00:34:41: Ist jetzt die Ernährung zum Beispiel die Kettogene Ernährungen wirklich der Haupthebel dafür um LPA zu senken?
00:34:47: oder kann das nochmal zusätzlich Und Benefit bekommen, wenn ich jetzt auch noch ein Trainingsprogramm dran hänge.
00:34:56: Ja?
00:34:56: Das wissen wir nicht!
00:34:58: Wir tun immer so... also wenn wir alles wüssten aber es gibt so wahnsinnig viele Forschungslücken und da muss man unbedingt rein.
00:35:05: Auf jeden Fall und du sagst es ja gerade, also was uns auf jeden Fall hilft ist eher so eine ganzheitliche Betrachtung.
00:35:12: Das versuchen wir auch immer hier dass wir den Lebensstil das wäre auch Den Mind Also unser unseren Körper unsere Seele unseren Geist dass wir das alles versuchen zu berücksichtigen.
00:35:25: Von daher nochmals Auch beim nächsten Mal wenn ihr beim Arzt seid schaut mal rein LPA macht vielleicht auch mal einen kleinen Selbstversuch Nehmt euch mal die Zeit.
00:35:37: Jens sagt es seit zwanzig Wochen, das ist ja ein überschaubarer Zeitraum fünf Monate da mal reinzugehen und vielleicht sich mal der Kettogen oder der Kohlenhydrat am Ernährung anzunehmen und mal zu schauen ob das bei euch Ergebnisse erzielt.
00:35:57: Wie dem auch sei!
00:35:58: Jens vielen Dank.
00:36:00: wir haben Forschungslücken.
00:36:01: Wir haben glaube ich wieder ein interessantes Thema aufgetan Und euch danke schon mal dafür und euch da draußen auch vielen Dank für euer Zuhören.
00:36:11: Und lasst uns ein Like gerne dar, gebt uns eine Fünf-Sterne Bewertung wo immer ihr uns auch findet.
00:36:17: in allen Podcasts Veröffentlichungen findet ihr uns Spotify, Apple und wo auch immer.
00:36:24: Lasst einen like da abonniert uns.
00:36:26: wie gesagt ne Fünf Sterne Bewerbung freuen wir uns macht n bisschen Werbung Und dann, wie immer bleibt uns gewogen und vor allen Dingen bleibt gesund bis zum nächsten Mal.
00:36:36: Macht's gut!
00:36:37: Bis dann!
00:36:38: Tschüss!
00:36:40: Das war es für heute.
00:36:41: Danke dass du wieder mit dabei warst.
00:36:44: Wenn dir unser kritischer Blick auf Gesundheitsthemen gefällt, dann abonnier uns doch gleich damit du keine Episode mehr verpasst Bis zum nächsten Montag.
00:36:52: Bleib gesund, neugierig
00:36:54: und lasse dich nicht
00:36:55: von jedem Hals versprechen Blenden.
00:36:57: Prüfe genau was dir versprochen wird und nimm deine Gesundheit selbst in die Hand.